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Sommer ist es, draußen ist es warm, ja vielleicht sogar heiß ….

aber das hält uns nicht von unserem Hobby ab, insbesondere wenn wir wieder in diese tolle, schnuckelige, kleine Halle kommen dürfen. Petrus kann draußen machen was er will, hier drinnen ist es angenehm, moderat warm und ruhig. Nichts, aber auch wirklich garnichts stört uns in diesen Tagen bei der Ausübung unseres gemeinsamen Hobbies: “Züge fahren”! Lange Brecher mit mehr als 12m Länge als Thrus oder Extras, Locals mit anspruchsvollen Rangieraufgaben sowohl in der Branch- als auch in der Mainline (mit immer länger werdenden Kreuzungsmöglichkeiten) oder auch mal einen Passenger zur Entspannung mit 2-3 Haltestellen auf der Mainline, es war für jeden was dabei und wir hatten viel Spaß. Die Gäste die uns besuchten übrigens auch!

So, und jetzt noch viel Spaß beim Lesen und Bilder schauen!

 

T3homas

 

 

 

Hardy hat uns wieder ein tolles Layout gezaubert und jeden Winkel der Halle bestmöglich ausgenutzt. Wir hatten wieder eine rund 100m lange Mainline mit einem ordentlich langen 2-gleisigem Abschnitt bestehend aus Uwe's MoPac (Betriebsstelle), seinen Streckenmodulen, Melinda's Melicar (Betriebsstelle) und T3homas' Magnolia Trail (reine Strecke mit dem ‘Landbahnhof’ Hilldale). 
Die restliche Mainline bis hin zu den Yards Mussel Shoels und Loopyard war dann eingleisig mit den weiteren Betriebsstellen Dixie Springs, Brompton Road und Penny's Bluff.

Irgendwo kurz vor Mopac kam dann Alain's Junction und es ging ab in das Industriegebiet, bestehend aus den Anschließern Clearwater Industries, Hermosa Beach und Akap Industtries sowie Flats. Das waren dann 3 nette “Rangierhöllen” für die jeningen, die nicht in der Mainline fahren wollten.

 

 

Uwe hat sich das Hirn für den Fahrplan zermartert. Hat er schön gemacht! Auf der Mainline gab es einen “Grain Local” der die Betriebsstellen MoPac, Brompton Road und Penny's Bluff abgraste um volle Getreidewagen einzusammeln und auf dem Rückweg wieder leere Wagen zustellte. Der “Dixie Turn” war eigentlich der echte “Mainline Local” weil er auf der Mainline jeden Anschließer zu bedienen hatte außer Melicar (da fuhr ein eigener Güterzug hin). Rangierarbeiten auf der Mainline wurden durch etliche Thrus, Extras und Passengers intensiv gestört und waren damit sehr kurzweilig.

Wer etwas mehr seine Ruhe haben wollte ging zum Switchen in das Industriegebiet, hier hatten bis zu 3 Leute jeder eine Betriebsstelle für sich in der man gemütlich vor sich hinswitchen konnnte, doch halt - allzu gemütlich war das auch nicht, man hatte zwar keinen Durchgangsverkehr aber das Zeitlimit sorgte auch hier für eine leicht erhöhte Anspannung der Zugmannschaft.

Wer “nur” fahren wollte schnappte sich einen Thru, Extra oder einen Passenger, je nach Vorliebe.
So war für alle was dabei und jeder kam auf seine Kosten!

 

 

Wer garnicht fahren wollte - der konnte ja noch dispatchen.
 

Das Dispatcher Büro war wieder im Flur neben der Küche. Ein lauschiges Plätzchen mit dem Streckenlayout, dem Fahrplan, den Zugreitern und den Track Warrants, fernab von jeglicher Sicht auf das Layout. Wer hier saß durfte mit der ganzen Mannschaft da draußen rund 2h Schach spielen, “Zug um Zug” ging es durch den Fahrplan gegen die Uhr und alles nur per Funk, noch so richtig analog mit selber aufschreiben und Zugkärtchen schubsen.

Oder man machte sich bei der Truppenverpflegung nützlich.
Hier T3 als Pizza-Bäcker der für den Donnerstag Abend für 9 Leute Pizza nach Wahl gebacken hat.

Soweit der Autor weiß sind 
a) alle satt geworden und 
b) hat es allen gut geschmeckt.

Für nächstes Jahr Ubstadt liegen bereits die ersten Vorbestellungen für Pizza beim Autor vor, also kann es nicht sooo schlecht gewesen sein ;)

Der Rest steht auf dem T-Shirt des Pizza-Bäckers. Na, wer kann das “dechiffrieren”?

 

 

 

Was gab es neues?

Neu dieses mal waren zum Beispiel die Flamingos in Hardy´s Sumpfkurve. In Alabama (Vorbildregion oder “prototype” wie das bei uns “Amis” heißt) gibt es Sümpfe und da gibt es auch Flamingos. Schön anzusehen die rosa Kameraden!

 

Brompton Road

Ersteinsatz von Brompton Road. 
Eigentümer T3homas hatte das dringende Bedürfnis nach dem Verkauf von Clearwater Industries wieder eine Betriebsstelle zu bauen/besitzen. 

Die Betriebsstelle sollte
a) klein genug sein um noch in den Anhänger mit den 9 Modul-Doppeldeckern (rund 16m Strecke) von Magnolia Trail  zu passen
b) Mainline-tauglich sein
c) nicht zu ausladend werden und nicht zu viele Weichen haben, die sollten alle selber gebaut werden
d) in kurzer Zeit einsatzbereit sein, der Entschluß zum Bau wurde dieses Jahr in Wolfersweiler gefaßt und hier sollte sie bereits mitwirken

Also: ran an den Speck, was ist da entstanden?

Brompton Road besteht aus 2 Segmenten, (90*35)cm. Mit den Hintergründen gibt das verpackt eine Kiste von (90*35*40)cm.

Dazu kommen 2 Einhängeböden (90*35*2)cm und ein Karton mit den Aufbauten (Gebäuden, Ablage, Aufhängern, Fredhalter, Frachtkartenhalter, Betriebsstellenschild) + 6 Alu-Beine extra, also sehr platzsparend, wie so ein kleines Klappfahrrad das vielleicht dann auch die Inspiration für den Namen der Betriebsstelle gegeben hat (ohne jetzt hier Schleichwerbung machen zu wollen!).

 

Nach hinten zum Hintergrund hin gibt es das Interchange Gleis. Interchanges nutzen amerikanische Bahngesellschaften um Wagen miteinander auszutauschen. Mein Kunde sendet was an Deinen und umgekehrt - im Interchange tauschen wir die Wagen und jeder stellt in seinem Hoheitsgebiet zu - feine Sache. Die andere Gesellschaft ist hier nur fiktiv. Das Interchange Gleis ist hier im Modell nur ein langes Stumpfgleis, den Partner muß man sich also denken, aber das bekommen wir ja hin (aktuell stehen hier 5 Grain Hopper zur Abholung bereit).
Vorteil eines solchen Gleises: man kann sämtliche Wagentypen anfordern die man hat und mal wieder auf dem Arrangement sehen will - im Interchange gibt es keine Limits!

 

 

Im Vordergrund gibt es eine große, leicht geheimnisvolle Halle eines international agierenden Unternehmens.
 
Der Ladeplatz vor der Halle soll noch eine Rampe zur Entladung von Box- und Flatcars bekommen so wie ein paar Schlauchanschlüsse zur Entladung von Flüssigkeiten aus Tankwagen (wie im vorherigen Bild zu sehen).
Dann kommt ein schweres Stahltor und in der Halle sind 2-3 weitere Spots in denen unter Sicherheitsvorkehrungen des Betreibers allerlei seltsame Sachen be- und entladen werden. Man munkelt daß in dem Kühlwagen der BN “T-Viren” in kleinen Glaskolben verschickt wurden. Gut daß die Halle nur Oberlichter im Dach hat, das hilft bei der Geheimhaltung enorm  ….

 

 

 

Gäste:

 

Jürgen war Tagesgast und fuhr fleißig Züge. Am liebsten lang, groß, schwer und laut (mit Sound).
Hier ein Bild von ihm in freier Wildbahn mit einem langen Thru.

 

 

Hier erreicht er mit seinem Zug gerade Melicar, während sein hinteres Zugende noch in MoPac das vordere Hauptgleis blockiert. 12m sind eben einfach eine Ansage, das ist lang!
 

 

Direkt vor ihm liegen jetzt die Wälder von Sandy Mountains die er zu durchqueren hat.
Man hat sich während des Treffens erzählt daß hier auch Jake und Elwood ihr Unwesen getrieben haben sollen. Leider habe ich diesesmal kein Foto davon für Euch …

 

Ab durch den lichten Wald. Zum Glück nicht der Sherwood Forrest …

 

 

… um dann nach dem Tunnel die Fahrt in Richung Mussel Shoels am Milepost 10 fortzusetzen, wo die Strecke wieder eingleisig wird.
Die Minions am Weidezaun interessierten sich mehr für “banana” als für Jürgens Zug, aber das ist wieder eine andere Geschichte!

 

Frank betätigte sich überwiegend als Paparazzo und knipste fast alles was ihm vor die Linse kam. Später hatte ich ihn aber am Haken, da durfte er mit mir in MoPac den lokalen Switcher rangieren. Ich glaube, nach einer anfänglichen, kleinen Hemmschwelle hat es ihm dann richtig Spaß gemacht … 

Ralf hatte einfach nur Spaß daran Züge zu fahren.

./.

Hardy nahm gerade über Funk einen Neuen Auftrag entgegen 

und Alain: …

 

… Alain genoß es in Flats zu rangieren und sich nicht mit Funk und Gegenverkehr zu plagen!

Uwe und Lutz starteten einen Zug im Loop Yard 
und Robert beendete gerade seinen Job in Mussel Shoels.

 

Michael, Frank und Melinda hatten Spaß in MoPac.

Auf der Mainline ist halt dauernd was los, da wird es nicht langweilig!

 

 

Ja, und das war es auch schon wieder, ruck zuck ist ein Treffen auch wieder vorbei.
Danke an alle die Bilder beigesteuert haben (Melinda, Hardy, L1utz, T3) und dann war es auch schon wieder so weit daß wir das berühmte “Familienfoto” gemacht haben (auf dem nie alle dabei sind die wirklich da waren ...) Danke an alle die mitgewirkt haben!

 

von links nach rechts und von vorne nach hinten:
Robert, Hardy, Ralf, Frank, L1utz, Uwe, Michael, Peter, Alain, T3, Konrad, Jürgen, Gast Sohn, Gast Vater, Michael, Melinda

 

 

Die Seite wurde zuletzt geändert: 25.08.26, 19:50:03 
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